Wir schreiben was man(n) so trägt… und Frau auch
29 Mai
Wenn man als Mann dem zur wärmeren Jahreszeit sehr erfrischenden Nass frönen möchte, reicht es längst nicht mehr aus, einfach zur 10 Jahre alten Badehose zu greifen, die sich irgendwo im Kleiderschrank versteckt hat. Denn heutzutage sind es längst nicht mehr nur die Frauen, sie sich Gedanken um Trends und Mode machen – auch immer mehr Männer finden gefallen daran, sich mit den neusten Trends auseinander zu setzen. In diesem Sommer sind es so zum Beispiel Bermudas mit witzigen Designs und leuchtenden Farben, die an den Stränden oder aber im Freibad angesagt sind. Was den Schnitt angeht, so kommen diese eher klassisch daher und sind somit nicht allzu weit geschnitten. Kombiniert mit Flip Flops und Sonnenbrille kann man hier nichts verkehrt machen.
Bei den Frauen sieht das allerdings schon ganz anders aus, denn hier erwartet einen im Gegensatz zur Männerbademode eine wahre Vielfalt an Möglichkeiten. Zwei Modelle finden hier besondere Beachtung – Monokinis und Tankinis. Der Monokini ist eine modische Errungenschaft aus dem Jahre 1964 und feiert in diesem Jahr sein Comeback. Beim Monokini handelt es sich um eine Art einteiligen Bikini, das heißt Bikinioberteil und Bikinihose sind durch einen schmalen Streifen irgendwie miteinander verbunden, hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Allerdings sollte man gerade hier aufpassen, dass man sich diesen Look figurtechnisch auch leisten kann, sonst läuft man schnell Gefahr, zur Lachnummer zu werden.

Tankinis sind dagegen schon ein wenig unverfänglicher, was das angeht. Hier handelt es sich nämlich um eine Art Bikini Top, welches auch den Bauch verdeckt – diese Oberteile kennen Experten auch unter dem Namen „Tank Top“. Dazu gehört dann eine Bikinihose.
Aber auch andere Retro-Modelle feiern ein Comeback und sie alle haben eines gemeinsam – sie verdecken vergleichsweise viel Haut und fallen vom Schnitt her eher geradlinig und bieder aus. Kleine Pölsterchen können auf diesem Wege gekonnt kaschiert werden, ohne dass man deshalb gleich langweilig daher kommen muss, denn diese Modelle gibt es in schicken Farben, aber auch Punkt- und Karomustern.
Und für diejenigen, die mit Retro nichts am Hut haben, gibt es glücklicherweise auch noch einen Trend, der sich auch ganz einfach definieren lässt: Geht nicht gibt’s nicht. Demnach finden sich hier gewagte Schnitte, sommerliche Muster und leuchtende Farben.

27 Mai
Ein Kleidungsstück, das sich über die Jahre hinweg eigentlich einer gleich bleibend hohen Beliebtheit erfreut und auch nie wirklich aus der Mode kam, ist das Polohemd. Obwohl es seine Geburtsstunde bereits in den frühen 30er Jahren feierte, ist es auch heute noch bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Während es ursprünglich als Kleidungsstück für den Sport, insbesondere den Tennissport gedacht war, entwickelte es sich schnell zum Kult. Was nicht zuletzt der damaligen Jugend zu verdanken war, die dieses Kleidungsstück – im Nachhinein gesehen – erst salonfähig machte.
Heute findet man es in allen möglichen Variationen wieder, in diesem Sommer sind es insbesondere Polohemden im Rugby-Stil, das heißt in der gestreiften sportlichen Variante, aber auch die ganz normalen einfarbigen Hemden, allerdings in fröhlichen Farben und in einer guten, soliden Qualität. Oft sind die Polohemden auch an den Ärmeln und am Kragen farblich abgesetzt, auf diesem Wege wirken sie ein wenig lebendiger als die komplett einfarbigen Modelle. Zu dem Poloshirt kann man nach Bedarf auch noch ein farblich passendes T-Shirt wählen, welches dann darunter getragen wird und auch sehr lässig wirkt.
Zu einem Polohemd passt eigentlich fast alles – egal ob Shorts, Bermudas, Jeans, Baumwollhosen u.v.m. Über die Schuhe und auch Accessoires lässt sich dann bestimmen, ob der Look eher leger-sportlich oder aber etwas eleganter ausfallen soll – je nachdem wählt man hier dann edle Lederschuhe, oder aber Sneaker, Flip Flops und Sandalen. An Accessoires kommen sowohl Hüte als auch Tücher und auch Armbänder für den lässigen Beach-Look in Frage.
21 Mai
Im Frühjahr und Sommer 2009 ist ein Kriterium in der Modewelt des Mannes ganz entscheidend – lässig muss es sein. So sind nicht nur die Beinkleider weit geschnitten, sondern auch die Oberteile. Allerdings muss man bei diesem lässigen Trend aufpassen, dass hier nicht eine Art Schlafanzugoptik entsteht, darüber hinaus eignet er sich eher für den nicht so beleibten Mann. Die Shirts sind in dieser Saison etwas weiter ausgeschnitten als es sonst der Fall ist, was daran liegen mag, dass es auch der Mann im Sommer etwas luftiger mag. Allerdings sollte man hier darauf achten, dass der schöne Einblick nicht durch eine zu wüste Brustbehaarung gestört wird und im Notfall Abhilfe schaffen. Diese Shirts können sowohl zu Jeans als auch zum Anzug getragen werden, was den Look auflockert und eine lässige Note verleiht.
Treffsicherheit empfiehlt sich dann jedoch bei den Shorts und Bermudas, die in dieser Saison sowohl klassisch als auch sportiv daher kommen. Auch die gute alte Bundfaltenhose feiert in diesem Sommer ein Comeback, kombiniert mit einem lässig geschnittenen Anzug oder aber einem Pulli mit frechem Muster garantiert sie dem Träger neidische Blicke all derer, die nicht so mutig waren, diesen coolen Trend auszuprobieren. Und um der Sache dann noch die Krone aufzusetzen kann man als Accessoire auch noch eine knallige Fliege zu diesem Outfit wählen.
Was die anderen Accessoires für diesen Sommer angeht, so greift man in dieser Saison auch auf Hüte, XXL-Taschen und mitunter auch zweifarbige Schuhe zurück.
