Wir schreiben was man(n) so trägt… und Frau auch
30 Jun
Ab dem kommenden Mittwoch (1. Juli ‘09) findet in Berlin die BERLIN FASHION WEEK statt. Einkäufer, Fachbesucher und Medienvertreter haben auf diesem Wege die Möglichkeit, sich über die neusten Trends zu informieren und auszutauschen. Im Rahmen dieser Veranstaltung finden in Deutschlands derzeitiger Modehauptstadt zahlreiche Events, Workshops und Ausstellungen statt. Darunter befindet sich zum Beispiel auch die Messe thekey.to, bei der umweltfreundliche sowie nachhaltige Kleidung in innovativen Designs sowie von verschiedenen Designern präsentiert wird. Neben diesem ästhetischen Faktor möchte man jedoch auch darauf aufmerksam machen, dass die beiden Aspekte Fashion und Umweltschutz noch längst keinen Widerspruch darstellen müssen.

Bei den für die verschiedenen Entwürfe genutzten Stoffe wird hier besonders darauf geachtet, dass bei der Herstellung streng nach ökologischen und auch fairen Gesichtspunkten vorgegangen wird. Das ist jedoch noch längst nicht alles, denn nicht nur die Klamotten werden nach diesem Leitsatz gefertigt, auch bei der Kulisse für die Fashionshow wird darauf geachtet, dass biologische Materialien zum Einsatz kommen. Ursprünglich kommt thekey.to aus England, wo sie sich unter den Fashion Events bereits etabliert hat. Weitere Informationen über die BERLIN FASHION WEEK finden sich hier; am 4. Juli hat man auch noch die Möglichkeit, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen, denn nur an diesem Tag öffnet die Messe auch für das gemeine Volk die Pforten.

20 Jun
Oftmals wird sie mittlerweile gar nicht mehr groß als Trendteil erwähnt, aber wir dachten dass man auch der guten alten Jeans mal einen Eintrag widmen könnte. Denn kaum ein anderes Kleidungsstück hat sich seit seiner Erfindung in den frühen 50er Jahren des 19. Jahrhunderts so gut auf dem Markt gehalten wie diese robuste Denimhose. Ursprünglich als robustes Beinkleid für die Goldgräber gedacht, fertigte der jüdische Einwanderer Levi Strauss in den USA die erste Baumwollhose aus einem – damals noch braunen – Stoff, der eigentlich für Zeltplanen vorgesehen war. Schon kurz darauf wurde dann allerdings der auch noch heute typische, blaue Denim-Stoff dafür verwendet und die Erfolgsgeschichte der Jeans nahm ihre Lauf.

Sie wurden verfeinert mit bestimmten Details wie Nieten oder aber speziellen Nähten und auch Waschungen, die die Hosen in der Farbe entweder dunkler oder aber heller ausfallen ließen. Später dann experimentierte man auch bei der Zusammensetzung des Stoffs, so dass insbesondere Damen-Jeans mittlerweile auch oft mit einem bestimmten Elasthan-Anteil versehen sind, der die Jeans flexibler macht, insbesondere wenn sie enger geschnitten ist, wie zum Beispiel die Röhrenjeans. Aber auch andere Kleidungsstücke werden mittlerweile oft und gerne aus Jeansstoff gefertigt.
Während die Jeans generell nie wirklich „out“ ist, werden immer mal wieder saisonal- und trendbedingte, unterschiedliche Versionen als Modehighlight angepriesen. In diesem Sommer sind es so zum Beispiel Hotpants, verwaschene Männerjeans, sehr helle eng geschnittene Jeans, aber auch Westen, verspielte Röcke und gar Kleidchen die die Herzen der modebewussten Damen höher schlagen lassen. Und das schöne an der Jeans bzw. dem Jeansstoff ist ja auch, dass er sich beliebig mit allen möglichen Farben, Stoffen und Mustern kombinieren lässt. Auch hier kann man das jeweilige Outfit dann noch wunderbar mit den passenden Accessoires abrunden, so dass die Jeans als Basisteil für edlere, aber auch sportive sowie lässigere Looks zum Einsatz kommen kann.

20 Jun
Das werden wohl viele kennen – wenn man mal einen Blick auf die Couture-Mode der angesagten Designer wirft, beschleicht einen ganz schnell das Gefühl, dass einem fassungslose Blicke und auch Hohn sicher wären, wenn man sich so auf den Straßen oder aber in seinem ganz normalen Umfeld zeigen würde. Denn die Outfits der Models auf den Laufstegen sind zumeist absolut nicht alltagstauglich. Allerdings kann man die Ideen trotzdem nutzen, indem man die Looks einfach ein wenig abwandelt. Dazu gehört jedoch auch eine gewisse Stilsicherheit, denn mit den falschen Stücken kombiniert kann ein solcher Look auch schnell zum Reinfall werden.

So kann man zum Beispiel einen zu knappen Mini durch eine Jeans oder aber ein anderes passendes Kleidungsstück ersetzen, oder aber zu leuchtende Oberteile durch etwas schlichteres usw. Auch die oft extrem hohen Absätze des Schuhwerks der Models können durch praktischere Treter ersetzt werden, Hauptsache man bleibt dem Stil des Outfits treu. Auf diese Weise können ganz einfach neue Looks kreiert werden, und eigentlich macht das doch auch viel mehr Spaß als einfach das zu übernehmen, was einem da vorgesetzt wird.

20 Jun
Ein Trend dieses Sommers, den sowohl Frauen als auch Männer für sich nutzen können, ist der Marine-Look: Hier geht alles, was maritim anmutet, das heißt: Klare Formen, strahlende Farben – bevorzugt Weiß, sämtliche Blautöne von Azurblau bis Dunkelblau sowie Beige, Rot und Creme – und dezente Muster. Für die Männer empfehlen sich hier sportive Strickpullis mit V-Ausschnitt, der wiederum mit einer blauen Einfassung abgesetzt ist, sowie lässige dreiviertel Shorts, aber auch Strickjacken, Ringel- und Poloshirts, Tücher, Matrosenjacken und zweireihige Cabanjacken. Wer möchte kann diesen Look auch noch mit maritimen Accessoires wie zum Beispiel einer Kapitänsmütze, Knotenkette und lässigen Loafern, die eigentlich wie Espandrilles für Herren aussehen, abrunden.

Den Frauen bieten sich hier süße Ringelkleider Ringelblusen und Ringelshirts aus Baumwolle, weiße Shorts, Westen, Marlenehosen in schönen Blautönen, aber auch Kleider mit Paisley-Muster in den entsprechenden Farben. Durch die richtigen Details wie kann man den Marine-Look zum Beispiel auch an die jeweiligen „Einsatzgebiete“ anpassen, so wird er kombiniert mit dezenten Grautönen im Handumdrehen auch zum maritimen Office-Outfit.

17 Jun
Jenseits von Afrika lässt grüßen: In diesem Sommer muss man schon mal auf Safari gehen, wenn man einen wichtigen Trend dieser Saison nicht verpassen möchte – zumindest was die Mode angeht. So finden sich hier unter anderem lässige Krempelshorts mit vielen Taschen, Rangerhüte, weiches Leder, und Kleidungsstücke mit Applikationen wie zum Beispiel kleine Täschchen, Fransen aber auch Muscheln. Was die Farben angeht, so kommen hier warme Erdtöne ebenso zum Einsatz wie dezente Cremetöne und auch Olivegrün.
Wenn man dann zum Beispiel ein gemustertes Kleidungsstück wählt, so sollte man dazu auf jeden Fall etwas einfarbiges kombinieren. Denn nur so kommen die einzelnen Stücke auch zur Geltung und der Gesamtlook gewinnt eine gewisse Lässigkeit. Auch bei diesem Look kann man übrigens die Plunderhose einsetzen.

Abgerundet wird dieser Safari-Look dann mit den passenden Accessoires wie zum Beispiel Naturketten und -armreifen, Gürteln, Tüchern mit Ethno- oder aber auch Tigermuster, sowie etwas derber und leicht maskulin anmutenden Taschen.

17 Jun
Die neue Lässigkeit spiegelt sich bei den Sommertrends für diese Saison auch in der Wahl des Beinkleids wieder – hier gilt: In ist, was luftig ist. Getreu diesem Motto sind es Marlenehosen, aber auch die Haremshosen – die im Übrigen auch Plunder- und Sarouelhosen genannt werden – die hier den Ton angeben. Marlenehosen kennen wir schon aus früheren Zeiten, während die Haremshosen dagegen – zumindest in unseren Breitengraden – eine neuere Erscheinung ist. Im arabischen Raum kennt man diese allerdings schon ein wenig länger.
Diese Art von Hose trägt man tief sitzend, da die Betonung hier auf die Körpermitte fallen soll. Während sie um die obere Beinpartie relativ weit und beutelig geschnitten ist, läuft die Haremshose nach unten hin wieder etwas enger zu. Als Oberteil empfiehlt sich hier auf jeden Fall etwas kurzes oder aber eng anliegendes, da er Look der Hose sonst überhaupt nicht richtig zur Geltung kommen würde. An Farben ist eigentlich alles drin, was Spaß macht – so finden sich hier frische Töne wie Blau, Himbeerfarben und Rot, aber auch das eher schlichte, aber aussagekräftige Grau, Weiß und Schwarz sind hier mit dabei. Aber auch Jeansstoff passt zu diesem Hosenstil, er verleiht diesem Look eine gewisse Lässigkeit.

Marlenehosen sind durchgängig weit geschnitten, was die Länge angeht, so kann diese auch ruhig variieren – hier sind Modelle bis Wadenhöhe, aber auch normal lange Varianten dabei. Zu all diesen neuen Hosentrends empfiehlt sich jedoch ein Schuh mit Absatz, denn dieser rundet den Look elegant ab.

9 Jun
Für schöne Sommerabende bietet sich dieser Tage ein ganz besonderes Trendteil an – das Cocktailkleid. Während dieses bereits in den zwanziger Jahren von der Modeikone schlechthin, Coco Chanel, erfunden wurde und sich dann in den fünfziger Jahren endgültig auch in der feinen Gesellschaft durchsetzte, kann man es heute schon bei weitaus weniger exklusiven Events tragen.
Das Cocktailkleid dieses Sommers gibt sich entweder schlicht in Seidenstoffen, oder aber etwas pompöser mit Raffungen, Applikationen und Tüllelementen; oder aber auch etwas verruchter als Bustierkleid. Aber auch verspielte Varianten sind in diesem Modesommer angesagt, so können die Kleider auch ruhigApplikationen in Form von Herzen oder aber auch Blumen aufweisen.

Eines haben jedoch alle Versionen dieses sehr femininen Kleidungsstückes gemein – sie betonen die Figur, zaubern ein tolles Dekolleté und reichen in der Länge höchstens bis zum Knie. Was die Farben angeht, so finden sich hier satte Himbeertöne ebenso wie ein leuchtendes Orange, dezente Pastelltöne und das allzeit beliebte sowie gern gesehene Schwarz. Aber auch Farbkombinationen sind hier möglich, so gibt es auch Exemplare, bei denen der obere Bereich einen anderen Farbton aufweist als der untere, oder aber das Cocktailkleid ist in sich gemustert.
