Wir schreiben was man(n) so trägt… und Frau auch
30 Okt
Eine der Farben, die in dieser Herbst-/Wintersaison angesagt sind, ist auch das Nachtblau. Nachtblau ähnelt Dunkelblau, hat aber aufgrund des leicht lilafarbenen Stichs eine deutlich wärmere und auch schönere Ausstrahlung. Kleidungsstücke in der Farbe Nachtblau werden am besten in Szene gesetzt, in dem man sie mit einem weniger auffälligen Kleidungsstück kombiniert. In der Umsetzung sähe das also so aus, dass man ein nachtblaues Oberteil zum Beispiel mit einer dunklen oder schwarzen Hose oder einem Rock kombiniert. Auch einige Lilatöne sehen übrigens sehr schön zu Nachtblau aus. Für ausgefallenere farbliche Kontraste ist Nachtblau dagegen eher weniger geeignet, allerdings kann man hier sehr gut unterschiedliche Materialien kombinieren, so sieht zum Beispiel auch eine Jeans toll zu einem nachtblauen Oberteil aus.
Auch was den Stil angeht, kann man mit Nachtblau so einiges anstellen. So kann man Nachtblau sowohl im Büro tragen, als auch in der Freizeit. Hier einige besonders schöne Exemplare in Nachtblau:



© Esprit
26 Okt
Überall dort, wo etwas als DIE Sache schlechthin dargestellt wird, gibt es in der Regel auch eine Gegenbewegung – oder um es zu verkürzen: Viele Trends provozieren auch eine Art Gegentrend. Auch in der Modewelt kann man dieses Verhalten seit einer Weile verstärkt erkennen, denn hier sind immer mehr Menschen anzutreffen, die ihre Klamotten nicht nach den neusten Trends auswählen, sondern viel besser noch, die gleich ihre eigenen Trends kreieren. Diese können dann durchaus auch mal etwas skurril ausfallen. Einziges Kriterium hier: Der Look muss authentisch sein. Solange man ihn mit Selbstbewusstsein und einer entsprechenden Haltung präsentiert, gibt es hier eigentlich nichts, was nicht möglich ist.

Bild: 80's Purple
Viele Leute beweisen nämlich ein wirkliches Händchen dafür, die einzelnen Kleidungsstücke so miteinander zu kombinieren, dass am Ende ein gelungenes Gesamt-Outfit entsteht, welches in der Art in keinen Zeitschriften, Magazinen oder anderen Trendgruben zu finden ist. Sie besitzen einen ausgeprägten Modeinstinkt und können sich beim Zusammenstellen ihres Outfits daher auch gut darauf verlassen. Allerdings gilt auch hier „Weniger ist mehr“, zu viel zu bunt durcheinander gewürfelt kann nämlich auch schnell mal nach hinten losgehen.
22 Okt
Da die meisten Frauen ja ohnehin nicht genug Schuhe haben können, dürfte sie dieser Trend besonders freuen: Das absolute Must-Have der aktuellen Herbst/Wintersaison sind Overkee-Stiefel. Womit die entsprechende Beruhigung für das Gewissen dann auch gleich mitgeliefert wäre, denn die Betonung liegt auf „Must-Have“. Overknees lassen sich zu vielen Outfits kombinieren, besonders gut passen sie allerdings zu kurzen Röcken und auch Hosen. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten, denn nicht jede Frau kann sich diesen schicken Trend auch leisten. Es ist manchmal auch die Rede von so genannten „Muffin-Look“, der nichts anderes beschreibt, als den Schaft des Overknee-Stiefels, wie er in den Oberschenkel einschneidet und auf diesem Wege eine hässliche, überlappende Falte erzeugt. Potentielle Trägerinnen des Overknee-Stiefels sollten also vor dem Kauf ihren Oberschenkel checken…

Bild: Boss Orange
Und falls der Test nicht so ausfällt, wie man es gern hätte, gibt es immerhin auch noch zahlreiche andere schöne Stiefel, mit denen man seine Outfits optimal aufpeppen kann. Beim Kauf der Overknee-Stiefel ist jedoch besonders darauf zu achten, dass der Stiefel die optimale Passform hat. Die optimale Passform erkennt man daran, dass der Schuh an sich gut am Fuß sitzen sollte, der Schaft kann dann jedoch ruhig eng anliegend sein. Nur das obere Ende des Schafts sollte etwas lockerer sitzen, um eben den oben bereits erwähnten Muffin-Look zu vermeiden. Overknee-Stiefel können natürlich auch auf der nackten Haut getragen werden, aber gerade in der kälteren Jahreszeit empfiehlt sich dann doch eine Strumpfhose oder Leggins. Ein kleiner Geheimtipp sind dann noch die so genannten „Slimming Gele“, die dafür sorgen, dass sich die Hautstruktur der Beine festigt – zumindest temporär.
22 Okt

© LondonFashionWeek
Die Londoner Fashion Week ist eines der Trendbarometer schlechthin, wenn es darum geht zu erfahren, was man im Bereich der Mode des kommenden Jahres so erwarten kann. In diesem Jahr waren unter anderem auch Matthew Williamson, Burberry Prorsum, Pringle Of Scotland sowie auch Vivian Westwood bei der 25. Londoner Fashion Week vertreten. Und wenn es nach Vivianne Westwood geht, dann tragen die Männer im nächsten Jahr Karoanzüge mit Melonenhüten und die Damen Kleider im 40er Jahre Look, Pump-Shorts, Taillenhosen und klassisch anmutende Blusen. Es war jedoch auch der Marine-Look sowie Kleidungsstücke im Rauten- und Karomuster zu finden.
Matthew Williamson setzt dagegen eher auf leicht metallisch schimmernde Stoffe, sowie frische Farben wie zum Beispiel Hellorange, Grün, Rosa und helle Khakitöne. Weiterhin ließen sich hier jedoch auch elegante Kleider, schmal geschnittene Hosen sowie raffinierte Jackets und Shorts finden. Wem diese Modetrends nicht gefallen sei gesagt, dass ja nur selten doch heiß gegessen wie gekocht wird, immerhin landet am Ende ja nur ein Bruchteil der Laufstegmode dann auch tatsächlich in den Geschäften.
20 Okt
Auch die Haare spielen bei einem trendigen Look natürlich eine nicht gerade unentscheidende Rolle. Doch es gibt nicht nur beim Haarschnitt die verschiedensten Trends, sondern auch bei der Haarfarbe – immerhin helfen die meisten Frauen nach, was die Farbe ihres Haares angeht. In dieser Saison hat sich eine ganz bestimmte Farbe als Renner erwiesen, und mal wieder ist es ein Blondton. Aber nicht Honigblond oder Hellblond, nein, in diesem Herbst muss es Platinblond sein, und damit einer der hellsten Blondtöne überhaupt. Platinblond kennen wir von Filmikonen wie zum Beispiel Marilyn Monroe oder auch der Style-Ikone Gwen Stefani höchst persönlich. Allerdings sollte man sich vor dem Schritt, diese eigentlich extremste der Blondierungen vornehmen zu lassen, gut überlegen, ob diese Haarfarbe auch zu einem passt. Zumal eine Blondierung dieser Art auch nicht ganz ungefährlich ist, zum einen, was die Haargesundheit betrifft und auch, was mögliche Ergebnisse angeht, die man in der Form nicht beabsichtigt hat.

Bild: Lee Stafford/ cosmoty.de
Daher empfiehlt es sich, die Blondierung auf jeden Fall vom Fachmann vornehmen zu lassen, denn dieser analysiert erst die Beschaffenheit der Haare und sagt dann, ob sie sich für diese Maßnahme eignen. Denn mit einer einmaligen Behandlung ist es hier nicht getan, das Blondieren bzw. Färben erfolgt nämlich in mehreren Schritten. Zum einen sollte man die Blondierung nur vornehmen, wenn das Haar gesund ist, das heißt brüchige Haare kommen hier nicht in Frage. Darüber hinaus empfiehlt es sich zuvor immer einen Allergietest zu machen, denn die Chemikalien, die bei einer Blondierung benutzt werden, führen bei einigen Menschen zu einer teils heftig verlaufenden allergischen Reaktion. Besonders schwierig ist eine Blondierung bei südeuropäischen, asiatischen und afrikanischen Frauen, weil die Haarbeschaffenheit hier eine andere ist. Und sollte man dann am Ende erblondet sein, so ist immer auch auf eine ausführliche Pflege der Haare zu achten, denn die meisten Haarfarben wirken dann am besten, wenn die die entsprechende Brillanz aufweisen. Dazu empfehlen sich die passenden Pflegeprodukte, die für farblich behandeltes Haar auch in jedem Drogeriemarkt erhältlich sind.
17 Okt
Wenn man sich mal etwas genauer um guckt, dann kann man leicht feststellen, dass Frauen seit einer Weile gerne auf Tücher als lässiges Accessoire zurückgreifen. Kein Wunder eigentlich, peppen Schals, Tücher und Co. doch jedes Outfit im Handumdrehen auf. Allerdings sollte man darauf achten, dass sich Muster und Farben dabei nicht in die Quere kommen, denn ein zu buntes Durcheinander wirkt eher überladen als ansprechend.
Bild: H&M
Während die Frauen auch an Sommerabenden mitunter mit ihren Tüchern unterwegs waren, haben sie in dieser kälteren Jahreszeit wenigstens einen triftigen Grund dafür, denn eine Halsbedeckung sorgt nicht nur draußen, sondern auch in den Räumen für ein angenehmes Wärmegefühl. In der Mode spielen praktische Aspekte jedoch eher selten eine Rolle, daher sollten wir an dieser Stelle lieber wieder auf die optischen Vorzüge eingehen. Und die gibt es gleich Reihenweise, denn Tücher gibt es nicht nur in den unterschiedlichsten Materialien, Farben und Designs, sondern sie können auch auf viele verschiedene Arten gefaltet und drapiert werden.

Bild: H&M
13 Okt
In dieser Herbst-/ Wintersaison ist auch das Leder ein zentraler Bestandteil der Mode- und Trendwelt. Wobei Leder ja eigentlich ein Evergreen ist, denn für viele gehört es praktisch zur Alltagsgarderobe. Nun allerdings kommt das Leder in einem neuen Gewand daher, indem die Designer dieses besondere Material nun für ganz neue Kreationen verwendet haben. So kommen im Rahmen dieses Trends zum Beispiel sexy Lederkleider, lässige Lederhosen sowie Lederhosenanzüge zum Einsatz, aber auch elegante Lederhandschuhe, Lederjacken und vieles mehr. Auf diesem Wege wird das gute Leder somit wieder salonfähig und erstrahlt in einem neuen Glanz.

Bild: Esprit
Wichtig dabei ist jedoch, dass der Lederlook die nötige Eleganz mit bringt, das heißt, dass man dann zum Beispiel auch die Accessoires nach diesem Motto wählen sollte. Allerdings sollte man diese auch dezent einsetzen, ganz nach dem Motto „weniger ist mehr“. Der zweite wichtige Aspekt ist das Make-Up – dieses sollte nach Möglichkeit ebenfalls elegant und vor allem ausgewogen ausfallen.
10 Okt
Es ist ja schon mal öfter der Fall, dass ein Modestil vergangener Tage plötzlich auflebt und wieder total angesagt ist – derzeit handelt es sich dabei zum Beispiel um die Mode der 40er Jahre. Und in den 40ern war schließlich eine Menge los, was die Modewelt betrifft. Die eher konservative Kleidung wurde von der Bildfläche verbannt und wich einem neuen, weiblicheren Modestil, der zwar auch noch viel Stoff beinhaltete, der aber – was den Schnitt – deutlich figurbetonter daher kam.

Bild: Esprit
Daher findet sich bei den derzeit angesagten Kleidungsstücken der 40er Jahre insbesondere eine betonte Taille bei den Kleidungsstücken, aber auch romantische Details. Der Schnitt fällt leger, lässt aber trotzdem noch genügend Spielraum für eine Priese femininem Flair. Beim 40er Jahre Look sollte das zentrale Kleidungsstück elegant ausfallen und der Rest des Outfits passend dazu abgestimmt sein. So passt zum Beispiel auch ein Trenchcoat mit Bindegürtel sehr gut zu diesem Stil, oder aber auch Etuikleider, schicke Pumps und ein Bolero-Jäckchen. Auch grafische Muster sind hier zum Beispiel drin, ebenso wie verspielte Accessoires. Das Make-Up zum 40er Jahre Look kann hier dann ruhig etwas dramatischer ausfallen, zum Beispiel in Form von rotem Lippenstift oder aber auch einem schwarzen Lidstrich.
7 Okt
Weil ja schon der Winter recht eintönig daher kommt, trifft es sich gut, dass in der kommenden Modesaison unter anderem die Erdtöne den Ton angeben. Dieses Spektrum bewegt sich jedoch nicht nur im Bereich der Braunnuancen, sondern reicht von Ocker, Rot Grün und Gelb bis hin zu satten Orangetönen. Allerdings sollte man bei diesem Trend darauf achten, dass man die Farben des Outfits treffsicher auswählt, denn ein Outfit im Einheitslook oder aber die falschen Farben miteinander kombiniert kann schnell zum absoluten No-Go werden.

Bild: marc-o-polo-shop
Die Erdtöne kann man aber gut unter sich kombinieren, bzw. miteinander, bei allen anderen Farben sollte man allerdings aufpassen dass man sich nicht vergreift. Darüber hinaus passen die Erdtöne auch gut zu Jeans und und anderen warmen Tönen. Passend zum Outfit gibt es passend zu diesem Trend natürlich auch noch die nötigen Accessoires, die einen Look ja nun mal gekonnt abrunden. Ob Gürtel, Taschen, Schals und Co. – hier lässt sich bestimmt etwas finden!
1 Okt
Nach so langer Zeit kann man vermutlich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es ein Kleidungsstück gibt, welches den Namen „Evergreen“ tatsächlich auch verdient – über die Jahrzehnte hinweg hat sich kein anderes Teil so gut in den aktuellen Modecharts gehalten wie die gute alte Jeans. Das gute daran und sicherlich auch ein Grund weshalb es mit ihr nie langweilig wird ist, dass sie immer wieder in anderen Versionen uns Styles zu haben ist. In diesem Herbst und Winter kommt die Jeans zum Beispiel im Slim-Fit, das heißt als Röhre daher, oder aber auch bedruckt im peppigen Graffitti-Design.

Bild: cache.net-a-porter.com
Ebenfalls sind die eher konventionellen Modelle wie zum Beispiel das 501-Modell von Levis weiterhin angesagt, sowie auch jene Jeansformen, die eigentlich eher aussehen wie Männerjeans. Was die Farben der Jeans angeht, so hat man hier einige Möglichkeiten, denn hier ist in dieser Saison eigentlich nichts wirklich Out. Natürlich gilt bei allen Modellen, dass man den Rest des Outfits harmonisch an die jeweilige Jeans anpasst – so passen zu Röhre zum Beispiel schöne, etwas längere Pullis im XXL-Look und zur Print-Variante dezentere Oberteile, die dem Trendteil nicht die Show stehlen.