Stylisches – Mode & Lifestyle Blog

Wir schreiben was man(n) so trägt… und Frau auch

Archive for April, 2010

Der Retro-Trend hält sich wacker in den Modecharts und seitdem er vor ein paar Jahren sein Revival feierte (manche sagen auch, er war nie wirklich weg), zieht er sich eigentlich durch sämtliche Abteilungen, von Sonnenbrillen und Oberbekleidung bis hin zu Hosen, Kleidern und Röcken. Nicht zu vergessen ist dabei natürlich auch das Schuhwerk, denn auch hier ist Retro bzw. Vintage schwer angesagt. Und pünktlich zu Freiluftsaison stehen nun auch stylische Treter in den Regalen, ohne die man im Sommer sicherlich nur halb so gut unterwegs ist.

© shoemanic.com

In diesem Fall handelt es sich bei den Tretern um Sneaker, die in sämtlichen Farben und Styles daher kommen. Grob sind sie wohl in der Sparte „Old School“ anzusiedeln, denn vor etwa 30 Jahren wären sie der Star jedes Colleges gewesen. Neben Loafern sind hier auch Canvas-Schuhe, Sneaker und natürlich auch Chucks zu finden. Die Retro-Sneaker passen zu sämtlichen Jeans-Formen ebenso gut wie zu knappen Röcken oder auch Hotpants.

© görtz.de

Lagen-Look 2010 – Stylingideen

Hier kommt mal ein neuer Look, der viele begeistern dürfte – der Lagen-Look ist ja nun an sich eigentlich nichts neues, doch in diesem Jahr unterscheidet er sich dadurch, dass man nicht zwangsläufig eine Shoppingtour einlegen muss, wenn man nicht will oder kann, denn modisch immer auf dem Laufenden zu sein kann mitunter auch ganz schön teuer sein. Getreu dem Motto „aus alt mach neu“ trägt man in diesem Jahr Hosen, Kleider und auch Tops übereinander und dabei kann man dann auch gut und gerne auf Kleidungsstücke zurückgreifen, die vielleicht schon eine Weile unbeachtet im Kleiderschrank lagen. Denn der neue Mix im Lagen-Look macht selbst jene Klamotten, an denen man sich im Laufe der Zeit Leid gesehen hat, wieder zu einem „heißen Teil“.

Sehr gut kann man auch Tücher mit in das Outfit einbauen, sie lockern den Look gekonnt auf und geben ihm eine spielerische Note. Auch Ketten, Armreifen und Co. können dabei für den nötigen Schliff sorgen. Gerade Kleider eignen sich für den kommenden Sommer optimal, um sie im angesagten Lagen-Look zu tragen. So kann man zum Beispiel auch prima ein Trägerkleid mit einem Korsagenkleid kombinieren oder einem Neckholder-Kleid.

Dann erweist sich der Lagen-Look auch gerade in der Übergangszeit als höchst praktisch, weil man dann ja ohnehin nicht so genau weiß, wie warm man sich anziehen soll. Beim Lagen-Look sollte man außerdem darauf achten, dass man weniger voluminöse Kleidungsstücke wählt, die nicht unnötig auftragen.

© H&M

Heutzutage werden Brillen auch dann getragen, wenn sie eigentlich gar nicht nötig wären – zumindest aus augenoptischer Sicht. Brillen, egal ob Sonnenbrillen oder optische Brillen, besitzen nun mal die Fähigkeit, ein Outfit oder auch einen Look gekonnt aufzuwerten und ihm den nötigen Schwung zu verleihen. Bei den aktuellen Sonnenbrillen finden sich solche Modelle, die den 70er Jahren entsprungen zu sein scheinen und bei den optischen Brillen sind Nerd-Brillen, also solche die eine gewisse Strenge und pures Understatement verkörpern, schwer angesagt.

Gerade für Frauen sind auch solche Modelle interessant, die gemeinhin als „Schmetterlingsbrille“ bezeichnet werden und aus den 50er Jahren stammen. Welche Brille jedoch für wen in Frage kommt, richtet sich unter anderem natürlich nach dem persönlichen Geschmack, aber auch nach dem Tragegefühl. Wenn man sich nicht sicher ist, welche Brillenarten einem stehen, dann lohnt es sich auch eine Freundin oder eine Person, die einen gut beraten kann, beim Brillenkauf mitzunehmen.

Und wenn man dann das passende Modell gefunden hat, sollte man es von Zeit zu Zeit auch putzen bzw. pflegen, damit man möglichst lange Freude daran hat. Dafür genügt es, die Brille ab und zu mal mit lauwarmem Wasser und je nach Verschmutzungsgrad evtl. auch mit ein wenig Spülmittel abzuwaschen und wenn man der Brille mal etwas besonders gutes tun will, dann gibt man sie zum Optiker, der mit einer Ultraschall-Intensivkur auch hartnäckige Verschmutzungen beseitigen kann.

© sehlig.de / FUNK royal optics

Es gibt Looks, die eigentlich nie richtig verschwunden und eigentlich zeitlos sind. Dazu gehört auch der „Romantic Look“, der von zarten Pastellfarben, fließenden Stoffen, Blumenprints und verspielten Details wie zum Beispiel Schleifen, Raffungen, Bordüren und Rüschen geprägt ist. So finden sich hier neben Kleidern im Lagenlook auch Rüschenblusen, Seidenoveralls und Tuniken. Ergänzt wird dieser romantische Style mit passenden Accessoires wie zum Beispiel Tüchern, Armbändern, Ketten und Taschen; als Schuhwerk kommen hier Booties, Peeptoes und zarte Sandaletten zum Einsatz.

Je nachdem, wie man diesen Look gestaltet, kann er sowohl im Büro getragen werden als auch in der Freizeit und bei Abendveranstaltungen. Wichtig ist dabei, dass der Look nicht überladen wirkt und dass man die einzelnen Elemente gezielt einsetzt.

© LIU· JO

© Douglas

In diesem Jahr präsentiert Chanel eine neue Lippenstift-Serie, die es in sich hat: Insgesamt 30 Farbtöne umfasst die Kollektion „Rouge Coco“, darunter auch Klassiker, beispielsweise aus der ersten Kollektion von Coco Chanel und auch die Farbe „Rouge Noir“ aus dem Jahr 1996. Zwei Jahre lang haben die Experten von Chanel an diesem neuen Lippenstift getüftelt, und dabei neuste Techniken und einfließen lassen. Und nicht nur um die Textur, Duft und Farbe spielten bei der Entwicklung eine große Rolle, sondern auch die Verpackung – so haben sich Ingenieure eigens damit befasst eine Hülle zu kreieren, die der Luxusmarke Chanel gerecht wird und dabei auch noch den perfekten Klick-Ton beim Schließen erzeugt.

Die Kollektion „Rouge Coco“ ist in vier Farbfamilien unterteilt, darunter Rosé, Rot, Beere und ein neutrales Braun. Denn während südländische Frauen eher Farben wie Orange und sämtliche Erdtöne verwenden, bevorzugen nordeuropäische Frauen eher leicht transparente Beigetöne und auch das klassische Rot. Dann gibt es jedoch auch noch die Farben, die sich universell einsetzen lassen, so zum Beispiel auch der Rosé-Ton mit dem romantischen Namen „Mademoiselle“.

Die „Rouge Coco“-Kollektion ist unter anderem auch bei Douglas erhältlich, sowohl in den rund 450 Parfümerien deutschlandweit als auch im Onlineshop unter www.douglas.de. Der Preis liegt hier bei 27,50 Euro.

Laut Chanel ist „Rouge Coco“ ein Plädoyer für den Lippenstift – immer mehr Frauen und auch Mädchen nutzen heutzutage Lip-Gloss, so wurde in den vergangenen Jahren deutlich mehr Lip-Gloss als Lippenstifte verkauft. Demnach soll sich „Rouge Coco“ vor allem durch die Textur als auch die Farben von anderen Produkten in diesem Bereich unterscheiden. Analysten rechnen mit einem schlagenden Erfolg – was auch gut wäre, denn immerhin soll die Neueinführung der Kollektion „Rouge Coco“ inklusive Entwicklung, Marketing, Verpackung, Werbung, Events usw. rund 25 Millionen Euro kosten. Spätestens, wenn etwa eine Million Lippenstifte über die Ladentheke gewandert sind, dürfte sich die Aktion also für Chanel gelohnt haben.

Beautytrend: Blauer Nagellack

Victoria Beckham, Ex-Spice Girl und Ehefrau des Fußballgotts David Beckham, gilt als sicheres Style-Barometer, was neue Trends angeht und so muss man, wenn man praktisch bei der Geburtsstunde neuer Trends dabei sein will, eigentlich nur darauf achten, was Frau Beckham trägt, wie sie sich stylt und – in diesem Fall auch, wie sie sich die Nägel lackiert. Denn jüngst wurde sie mit einem knall blauen Nagellack gesichtet, und Experten meinen: Nachmachen!

Allerdings sollte man hier besonders darauf achten, dass die Nägel und Hände gepflegt aussehen und dass alle Nägel exakt die gleiche Form und auch Länge haben, denn im Gegensatz zu hellen Nagellackfarben fallen kleine Unregelmäßigkeiten und Unterschiede bei einem solch auffälligen Farbton sofort auf. Zu blauem Nagellack empfehlen sich kurze, gerade geschnittene oder auch leicht abgerundete Fingernägel und beim Lackieren sollte man darauf achten, dass die Nägel sauber und trocken sind.

Darüber hinaus sollte man das Nagellack-Fläschchen vor dem Auftragen nicht Schütteln, sondern zwischen den Händen rollen – auf diese Weise mischen sich die Farbpigmente perfekt und es entstehen keine Bläschen. Bevor man den blauen Nagellack zweimal dünn aufträgt, sollte man die Nägel mit einem Unterlack versehen. Wenn man anschließend noch einen Überlack aufträgt, sollte der Nagellack mindestens fünf Tage halten.

Was die Blautöne angeht, so kann man hier sowohl Himmelblau verwenden als auch Nachtblau – sowie alle Blaunuancen, die dazwischen liegen.

© essence

Afrikanische Frauen sind für ihre farbenfrohen, toll gemusterten Kleider bekannt – dabei besteht solch ein typisch afrikanisches Outfit für die Frau heute allerdings in der Regel aus einem langen Rock, einer etwas längeren Bluse sowie aus einem Tuch, welches kunstvoll um den Kopf gewickelt ist. Früher wurde praktisch ein Stück Stoff so um den Körper herum drapiert, dass am Ende ein tolles Gewand entstand. Inzwischen beherrschen allerdings nur noch die älteren Generationen diese Wickeltechnik. Auch die Modedesigner haben sich nun scheinbar von diesem farbenfrohen Kleidungsstil inspirieren lassen, denn plötzlich waren diese ausdrucksstarken Stoffe auch auf den Laufstegen der angesagtesten Modenschauen zu sehen.

Gucci, Issey Miyake, Givenchy, Marc Jacobs – diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Alle großen Designer haben diesen afrikanischen Stil in ihre aktuellen Kollektionen einfließen lassen, und dabei sind oft großartige Entwürfe bei herausgekommen. So finden sich darunter zum Beispiel bequeme Overalls in leuchtenden Farben und prägnanten Mustern, aber auch Kleider, Anzüge, Jacken und Westen. Kombiniert mit traditionellen afrikanischen Accessoires ergibt sich so ein Look, der mal erfrischend anders ist.

© jamati.com, sojones.com, Brigitte

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