Wir schreiben was man(n) so trägt… und Frau auch
1 Jun
Es gibt auch solche Kleidungsstücke, die Evergreens sind und nie wirklich aus der Mode kommen und der Cardigan gehört ganz bestimmt dazu. Die Bezeichnung „Cardigan“ verdankt die gute Strickjacke dem 7. Earl of Cardigan James Brudenell, der im 18. Jahrhundert die Leichte Brigade im Krimkrig anführte. Die Strickwarenindustrie erfuhr damals einen wahren Boom, weil die Truppen mit warmen Kleidungsstücken versorgt werden mussten, die sie trotzdem nicht größer in ihrer Beweglichkeit einschränken sollten.
Heute sieht man Cardigans natürlich deutlich öfter an Frauen und es gibt inzwischen zahlreiche Varianten dieser beliebten Strickjacke. Und ganz nebenbei ist sie auch noch höchst praktisch und besonders für die Übergangszeit sehr gut geeignet. Es gibt Modelle, die eigentlich gar nicht zum Verschließen gedacht sind und etwas länger ausfallen, und dann gibt es auch noch Cardigans, die mit einer Knopfleiste daher kommen, auch was das Strickmuster angeht, gibt es zahlreiche Varianten, mal handelt es sich um eine Art Grobstrick mit luftigen Löchern und mal um Modelle aus Kaschmir- oder auch Schurwolle, die klassisch gewebt bzw. gestrickt sind. Einige Cardigans besitzen auch kleine Taschen oder andere raffinierte Details wie witzige Knöpfe und vieles mehr.
Passend zur Boyfriend-Jeans gibt es heute auch den Boyfriend-Cardigan, der zwar einer Strickjacke für ältere Herren ähnelt, gekonnt kombiniert aber wahre Styling-Wunder vollbringen kann. Boyfriend-Cardigans trägt man zum Beispiel zum Faltenrock und einer Strumpfhose im Burlington-Stil. Die klassischen Cardigans kann man sehr gut auch zu Jeans tragen, sie sind sowohl für lässige als auch für etwas elegantere Looks geeignet.
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